Fachtag Inklusion

Unter dem Motto „Alles ist möglich!“ hat am 4. Mai der Fachtag Inklusion stattgefunden. 90 Teilnehmende, drei Vorträge und 6 Workshops haben für ein spannendes Programm und einen vielversprechenden Auftakt zum KJR-Jahresthema 2012 und 2013 „Mädchen und Jungen mit Behinderung ins Blickfeld nehmen – Inklusion als Aufgabe für den KJR München-Land” gesorgt.

Für die Fachvorträge konnten Prof. Dr. Clemens Dannenbeck, Prof. Dr. Elisabeth Wacker und Schulamtsdirektorin Andrea Lehner, gewonnen werden. Die sechs Workshops wurden von Fachleuten aus der Praxis gestaltet. Raum für Diskussionen und Austausch gab es viel und Lust auf mehr hoffentlich auch.

Katja Franke

4 Kommentare zu “Fachtag Inklusion

  1. Doris Knoll sagt:

    Hallo,
    mich hat Clemens Dannebeck mit seinem emotional engagierten Vortrag begeistert. Mit Humor greift er knifflige Fragen auf und formuliert klare Aufträge an Jugendeinrichtungen, Schulen und die Gesellschaft. Der Vortrag von Elisabeth Wacker so ausdifferenziert und detailreich dient mir nun als umfangreiches Nachschlagewerk zu Fragen der Inklusion.
    Beeindruckt hat mich die Bildsprache und das Zitat „auch wenn mann am Gras zieht wächst es nicht schneller“. Was deutlich macht, dass ein Wandel im Bewußtsein und Handeln seine Zeit braucht, man durch gießen mehr erreicht als an daran rum ziehen.
    Doris

  2. Christiaan sagt:

    Der Vortrag von Herrn Dannebeck war definitiv super. Die anderen beiden waren eher enttäuschend. Insgesamt hat mir der Tag geholfen meine eigene Haltung und das Auftreten gegenüber „Aussenseitern“ zu reflektieren.

  3. Sibylle sagt:

    Mich hat der Fachtag sehr beeindruckt. Dass dieses Thema so spannend sein kann hat mich überrascht. Die gelungene Mischung von Fachvorträgen und Workshops war´s vermutlich. Denkanstösse gab es in vielerlei Hinsicht. Am meisten ist mir der Vortrag von Herrn Dannenbeck in Erinnerung. Das Thema Inklusion sollte demnach einen Umbruch in der Gesellschaft bedeuten. Das es hierbei neben dem gesellschaftlich-ethischen Auftrag auch eine gesetzliche Verpflichtung gibt war mir in diesem Umfang nicht bekannt. Im praxisorientierten Wokshop von Stefan Stoll ging es dann darum durch künsterische Mittel die eigenen Barrien im Kopf zu erkennen und zu überwinden. Am Ende war der Tag viel zu schnell vergangen, …
    Viele Fragezeichen, aber auch einige Ausrufezeichen fordern auf zum Nachfragen, Hinterfragen und zur aktiven Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Inklusion.
    Schön, dass der KJR mit der Wahl des Jahresthemas Verantwortung und Weitsicht zeigt. Und schön, dass ich dabei sein darf.

  4. Andrea sagt:

    Das Thema Inklusion stellt uns vor ganz schöne Herausforderungen, das ist mir beim Fachtag wieder klar geworden. Interessant fand ich die unterschiedliche Auffassung, wie gelungene Inklusion aussehen soll. Damit Inklusion nicht nur eine Sparmöglichkeit ist, sondern wirkliche Beteiligung Aller bedeutet, bedarf es noch vieler kleiner und großer Schritte. Auch das es nicht nur um die inklusion von behinderten Kinder und Jugendlichen geht, ist denke ich ein wichtiger Aspekt!
    Für die Umsetzung in die Praxis braucht es nicht nur ein paar „Methoden“, sondern vor allem viel Auseinandersetzung und Bewusstseinsbildung, um dann enstprechend handeln zu können. Wie „inklusiv“ denken und handeln wir in unserem (Berufs-)Alltag, auch wenn wir nicht mit Behinderten zu tun haben? Tun wir schon das mögliche, um wirklich allen eine Beteiligung zum Beispiel im Schulalltag zu ermöglichen?

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