Einblicke in die Jugendleiter*innenausbildung vom 21.04 – 27.04.2014

In der zweiten Osterferienwoche fand auf der Burg Schwaneck eine Jugendleiter*innenausbildung statt. Hier nahmen 17 Teilnehmer*innen im Alter von 15-36 Jahren teil, um zum Jugendleiter oder zur Jugendleiterin ausgebildet zu werden. Mit der Ausbildung qualifizieren sie sich weiter, um in Freizeitstätten, Jugendverbänden und Vereinen leitende Funktionen übernehmen zu dürfen.

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Die Teilnehmer*innen setzen sich mit verschiedenen Theoriebausteinen, wie Inputs über Aufsichtspflicht, Gruppenrollen und Prävention sexualisierter Gewalt auseinander. Die Theorieinputs der vier Referent*innen waren immer praxisnah und setzten an den Bedürfnissen und Interessen der Gruppe an. Ein weiterer Hauptbestandteil der Schulung war die Organisation eines eigenen Projekts. Hierzu wurden am Anfang der Ausbildung Tagesleitungsteams gelost, die dann jeweils einen Vormittag der Woche vorbereiteten und durchführten. Hier passiert aktives Lernen zum Thema Führen und Leiten durch eigenes Tun und Ausprobieren. In der Projektzeit einigte sich die Gruppe auf ein Projekt, das am letzten Tag der Woche durchgeführt wurde, und plante dieses gemeinsam. Es entstand eine gemeinsam erarbeitete Stadtralley durch München, die am letzten Tag getestet wurde.  So wurden die Teilnehmer*innen richtig sportlich und liefen den Alten Peter hinauf, um die Anzahl der Stufen, die in den Turm hinaufführen, herauszufinden. Und sie testeten, was man gegen ein Osterei in München alles so eintauschen kann.

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Und gelernt wird dann so: Während der Vormittage wird Leitung getestet und als Gruppe gemeinsam gearbeitet. Das Referent*innenteam hält sich zurück und beobachtet das Verhalten des Leitungsteams. Am Nachmittag wird dann die vorausgegangene Projektzeit reflektiert. Nachdem jedes Mitglied der Tagesleitungsgruppe den Vormittag aus der eigenen Perspektive reflektiert hat, bekommt dieses anschließend ein konstruktives Feedback von den anderen Teilnehmer*innen und den Referent*innen. Dieses Feedback hat einen großen Lerneffekt, da direkt Verbesserungsvorschläge geliefert werden. Während dieser Woche kann man so aus Fehlern, die passieren, viel lernen.

Nach der ‚bestandenen‘ spannenden Abschlussaktion am letzten Abend im dunklen Wald wurde jede*r Teilnehmer*in eine Teilnahmebestätigung ausgehändigt, die neben einem Erste-Hilfe-Kurs nötig ist, um die Juleica, die Jugendleiter-Card zu beantragen. Ist man im Besitz der Juleica, so erhält man beispielsweise in vielen Einrichtungen (Kinos, Schwimmbäder,…) Vergünstigungen oder Gruppenrabatte.

Es war also eine erfolgreiche Woche für alle Teilnehmer*innen. Neben viel Spaß, vielen fachlichen und persönlichen Lernerfahrungen, dient der Nachweis der Qualifikation zukünftig sowohl für den ehrenamtlichen als auch für den beruflichen Einsatz. Wir wünschen den neuen Jugendleiter*innen einen gelungenen Start in ihrer neuen Aufgabe!

Für den Artikel: Tobias Dornfried und Tanja Huller-Kröplin

Ein Kommentar zu “Einblicke in die Jugendleiter*innenausbildung vom 21.04 – 27.04.2014

  1. Manuela Wislsperger sagt:

    Sehr geehrte Damen und Heren

    Das hört sich alles sehr interessant an!
    Braucht man für diese Ausbildung eine bestimmte Qualifikation oder gibt es zwingende Voraussetzungen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Manuela Wislsperger

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