Nie wieder Langeweile in den Ferien! Die neue Bildungsreferentin für Ferienpädagogik auf der Burg Schwaneck stellt sich vor

Sonja Wolf_1Das Referat für Ferienpädagogik des Kreisjugendring München-Land hat ein neues Gesicht: Seit 1. März konzipiert und organisiert Bildungsreferentin Sonja Wolf die qualifizierten Ferienaktionen und -fahrten des KJR. Ihr Job: attraktive Möglichleiten zur sinnvollen Gestaltung der Ferientage für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Ferienfreizeiten, Ferienmaßnahmen, Ferienprogramme sind traditioneller Teil der klassischen Aufgabengebiete in der Jugendarbeit und auch beim KJR ein essentieller Bestandteil des Angebots. Wir haben Sonja nach ihren ersten Woche hier beim KJR getroffen und mit ihr über ihre neue Aufgabe geplaudert.

Wie hast du die ersten zwei Wochen als Bildungsreferentin für Ferienpädagogik erlebt?

Beeindruckend. Es dauert, bis man einen allgemeinen Überblick über das große Freizeitangebot hat und weiß, wo was zu tun ist. Es wird aber jeden Tag besser und ich finde mich immer mehr in meine neue Rolle ein.

Kommst du aus der Jugendarbeit und kanntest den KJR schon vorher?

Ich bin über meine ehrenamtliche Arbeit in meiner Heimatpfarrei erst auf die Idee gekommen, dass ich gerne Soziale Arbeit studieren möchte. Die Leitung von Jugendgruppen und die Planung und Organisation unseres jährlichen Zeltlagers hat mir so viel Freude bereitet, dass ich in meinem späteren Berufsleben auch in Richtung Jugendarbeit gehen wollte. Eine konkretere Vorstellung hatte ich zu Beginn meines Studiums aber noch nicht. Im 4. Semester habe ich mein halbjähriges Praktikum beim KJR  auf der Burg Schwaneck absolviert. Hier durfte ich feststellen, dass die Tätigkeit, die ich in meiner Freizeit so gerne ausgeübt habe, auch als Beruf existiert. Zum Ende meines Studiums wurde dann zufällig auch die Stelle als Bildungsreferent für Ferienpädagogik frei. So hat sich für mich alles perfekt ergeben!

Was bedeutet Jugendarbeit für dich?

Jugendarbeit bedeutet für mich, Kindern und Jugendlichen, abseits von Schule und Alltagsleben die Möglichkeit zu geben, sich und die eigenen Fähigkeiten kennenzulernen. Neue Leute zu treffen, vielleicht sogar anhaltende Freundschaften zu knüpfen, Neues zu entdecken und sich ein Stück weit freier zu fühlen als sonst. Den Heranwachsenden das Gefühl von Begeisterung mitzugeben und was es bedeutet mit Herzblut und funkelnden Augen dabei zu sein. Die Möglichkeit, an einer Sache mitzuwirken und am Ende eine tragende Erinnerung und eine positive Einstellung zu haben, die vielleicht über manch stressiges Erlebnis in Schule oder Alltag hinweghelfen.

Was davon möchtest du besonders in dein neues Aufgabengebiet einbringen und warum?

Die Überzeugung, dass es so, so wichtig ist, Kindern und Jugendlichen diese Möglichkeiten zu geben. Und schließlich meine eigenen Erfahrungen in der Ferienpädagogik, sowohl als Teilnehmerin, dann als Betreuerin und schließlich als Leitung.

Welche Ferienfreizeit aus dem diesjährigen Angebot ist dein absoluter Favorit und warum?

Ich habe tatsächlich keinen Favoriten. Bei jeder Freizeit kommt es auf die Begeisterung des Betreuerteams und der Teilnehmer_innen an. Dabei ist es dann am Ende egal ob man irgendwo in Europa unterwegs war oder vor der Haustüre gezeltet hat. Besonders schön finde ich, dass die Ferienfreizeiten so vielfältig sind.

Welches Utensil/Accessoire ist für dich im Büroalltag überlebenswichtig?

Mein Kalender und viele Post-It Zettel. Die habe ich letzte Woche mal zuhause vergessen und musste nochmal zurück, weil ich festgestellt habe, dass ich mir ohne noch nichts merken kann. Das kommt aber noch, wenn erstmal die nötigen Verknüpfungen da sind.

Worauf freust du dich besonders, wenn du auf die kommende Zeit schaust?

Auf die Zusammenarbeit und die Ideen der vielen motivierten Teams. Und darauf, dass viele Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, spannende Ferien zu verbringen.

Hier geht’s übrigens zum aktuellen Ferien- und Freizeitprogramm!

 

 

 

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