„Klima retten – aber wie?“
Projektbörse zur Klimaschutzbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Bei einer Projektbörse zum Thema Umwelt- und Klimaschutzbildung stellten am Freitag, den 27. Oktober 2017, Schulen aus dem Landkreis München, außerschulische Umweltbildungseinrichtungen aus München und Umgebung sowie Vereine im Ernst-Mach-Gymnasium in Haar ihre Projekte und Erfahrungen vor.

Rund 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren einen Vormittag lang im Foyer und in der Aula des Ernst-Mach-Gymnasiums (Haar) unterwegs, um sich an Infostände und in Workshops zu informieren und Anregungen zu holen. Das Besondere war: Viele der Angebote wurden von Kindern und Jugendlichen vorgestellt. So hielten Schüler_innen des Ernst-Mach-Gymnasiums als Klima- und Gerechtigkeitsbotschafter_innen Vorträge. Eine Schülerin des Gymnasiums Ottobrunn referierte über faire Schokolade. Am Stand des Umwelt AKs des Gymnasiums Neubiberg konnten Besucher_innen Baumwolltaschen gestalten und bei den Umwelt AGs der Grundschule Sauerlach und der Montessorischule Emile (Neubiberg) erzählten die Schüler_innen von ihren Aktivitäten. Beim Stand des Pater-Ruppert-Meyer-Gymnasiums (Pullach) boten Schüler_innen selbstgemachten Löwenzahngelee zum Kosten und in der Schulimkerei (Haar) beantworteten Schüler_innen Fragen.

DSC_0032Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine aufrüttelnde Performance der Theatergruppe des Ernst-Mach-Gymnasiums. Anschließend sprachen Gabriele Langner, Schulleiterin des Ernst-Mach-Gymnasiums, Gabriele Müller, Erste Bürgermeisterin von Haar, und Annette Ganssmüller-Maluche, stellvertretene Landrätin, Grußworte.

Die Veranstaltung machte Lust, in das Thema Klimaschutz hinein zu schnuppern, darüber ins Gespräch zu kommen und nicht zuletzt auch selbst für den Klimaschutz aktiv zu werden. Ziel war der gegenseitige Austausch, um voneinander zu lernen und verschiedenste Angebote und Ideen kennenzulernen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulalltag integriert werden kann.
So konnten sich Schulen bei der Börse beispielsweise Anregungen für ihre eigene Umwelt-AG holen. Informationen für eine Bewerbung als Umweltschule konnten direkt bei der bayrischen Landeskoordination Umweltschulen des LBV, welche mit einem Informationsstand anwesend war, eingeholt werden. Die Erich-Kästner-Mittelschule Höhenkirchen, das Gymnasium Ottobrunn und das Ernst-Mach-Gymnasium boten Ideen rund um das Thema Schulgarten. Das Carl-Orff-Gymnasium stellte seiine Erfahrungen mit dem Planspiel Energetingen vor. Außerschulische Bildungseinrichtungen wie das Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck, Ökoprojekt Mobilspiel e.V., Greencity e.V., der Bund Naturschutz (Kreisgruppe München und Naturschutzzentrum Wartaweil), das Zentrum für Umwelt und Kultur (Benediktbeuern), die Jugendsiedlung Hochland (Königsdorf), der Verein Viva con Agua, das Umweltinstitut München e.V. sowie das Landratsamt waren mit Projekten zu den Themen Energie, Ernährung, Müll, Konsum, Mobilität und Regenwald dabei.

Besonders war auch der Veranstaltungsort: das Ernst-Mach-Gymnasium in Haar. Die Schule ist seit 10 Jahren Umweltschule und kann auf umfassende Erfahrungen, vielfältigste Aktivitäten und zahlreiche Prämierungen im Kontext Bildung für nachhaltige Entwicklung und globales Lernen zurückschauen. Das Ernst-Mach-Gymnasium leistete einen großen Beitrag zur Projektbörse. Neben dem, dass die Schule als Veranstaltungsort diente, hat sie die Vorbereitung intensiv begleitet.

Die Projektbörse wurde vom Netzwerk 29++ Klimaschutzbildung im Landkreis München organisiert und vom Landkreis München gefördert. Die Veranstaltung war Teil des Münchner Klimaherbsts.

Hier gehts zur Pressenachlese in der Süddeutschen Zeitung.

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